Aktiv, 26.04.2003 |
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1500
Tonnen Stahl für 2000 Passagiere |
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Lloyd Werft baute Frachtfähren in luxuriöse Passagierschiffe um Bremerhaven. „Days to go 281”. Das hat jemand mit Filzstift auf die Glastür im Konstruktionsbüro geschrieben. Der Countdown für die Ablieferung der ersten von zwei Passagierfähren für die britische Reederei P&O Ferries läuft. Ende dieses Monats muss die ehemalige „European Pathway“ als „Pride of Canterbury“ abgeliefert werden, nur einen Monat später soll die „Pride of Kent“ folgen. Vier neue Decks Obwohl die
Zeit drängt, bleibt Projektleiter Swen May die Ruhe selbst. „Wir
stehen ständig unter Zeitdruck, das ist nichts Ungewöhnliches“,
sagt der 37-jährige Maschinenbauingenieur. „Der Umbau der Frachtschiffe
zu Luxusfähren ist für uns ganz normal“, setzt er hinzu.
Aus den ehemaligen Frachtfähren, die vor rund einem Jahrzehnt auf
der früheren Bremerhavener Schichau-Seebeck-Werft gebaut wurden und
vor allem Lkws zwischen Zeebrügge und Dover transportierten, sind
innerhalb von nur fünf Monaten luxuriöse Passagierschiffe geworden.
Bis zu 400 Werftarbeiter und Mitarbeiter von Fremdfirmen haben in der
Spitze auf den Schiffen gearbeitet.
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