NORDSEE-ZEITUNG Bremerhaven, 22.02.2007 |
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Wechselvolle Geschichte aufgezeichnet |
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Überseehäfen (guh). Von der verlängerten Werkbank einer Großreederei bis zur Reparaturwerft mit Weltruf war es ein langer Weg. Die wechselvolle Geschichte der Lloyd Werft ist nun in einem Buch beschrieben, das zum 150. Geburtstag des Norddeutschen Lloyd erschienen ist. Einen Tag nach den offiziellen Geburtstagsfeiern in Bremen lud die Werftleitung gestern zur Präsentation an geschichtsträchtige Stelle. Rund 50 Gäste waren ins historische Pumpenhaus am Kaiserdock I gekommen, um sich die ersten Exemplare zu sichern. Werft-Geschäftsführer Werner Lüken erinnerte daran, dass in dem 1899 erbauten Gebäude bis vor acht Jahren noch dampfbetriebene Pumpen gearbeitet haben. Mittlerweile sind sie durch moderne Aggregate ausgetauscht worden. Anwesend war auch der Hamburger Schiffahrts-Journalist Hans Jürgen Witthöft, der die Geschichte der Werft aufbereitet hat. Mit Unterstützung des Deutschen Schiffahrtsmuseums und des Historischen Museums ist ein ansprechender Exkurs durch 150 Jahre Industriegeschichte entstanden. Einst als Reparaturwerkstatt des Norddeutschen Lloyd in Bremen gedacht, entstand eine Werft, die mit spektakulären Schiffsverlängerungen ihren Ruf begründet hat. „Diesen Namen haben wir uns mit einer tollen Belegschaft erarbeitet“, sagte der Werftchef. Auch Desaster wie das der „Pride of America“, die im Januar 2004 bei einem Orkan schwere Schlagseite bekam, „konnten uns nicht aus der Bahn werfen“, kommentiert Lüken. All das wird im Buch mit historischen und vielen aktuellen Aufnahmen dokumentiert. Die Buchvorstellung war gestern Auftakt einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen der Werft. Das Buch „Lloyd Werft 150 Jahre Schiffbaugeschichte“ erscheint im ProMar-Verlag, ist 128 Seiten stark und kostet 19,80 Euro. |
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