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Überseehäfen
Zu zehntägigen Reparatur- und Überholungsarbeiten ist das britische
Kreuzfahrtschiff „Oriana“ gestern bei der Lloyd Werft eingedockt
worden.
Auf dem Programm stehen unter anderem Instandsetzungsarbeiten an der Maschine
und den Bootsdavits (Kränen). Um den Swimmingpool herum erhält
das Deck einen neuen Belag. Drei Shop-Bereiche und ein Restaurant werden
umgebaut. Von außen kommt neue Farbe auf das Schiff.
„Insgesamt nichts Spektakuläres“, sagt Projektingenieur
Sven May. „Spektakulär ist nur die knappe Zeit.“ Bis
zum 5. Mai haben die Werftarbeiter und die Handwerker der Subunternehmen
Zeit, den Auftragszettel abzuarbeiten. Denn die nächsten Passagiere
packen schon ihre Koffer. Die „Oriana“ geht nach dem Ende
der Werftliegezeit am 8. Mai von Southampton zu einer zweiwöchigen
Mittelmeerkreuzfahrt in See. Die Reise führt über Barcelona,
St. Tropez, Rom, Ibiza und Gibraltar.
„QE 2“ kommt Anfang Mai
Neben der „Oriana“ wird auch die „Queen Elizabeth 2“
in Bremerhaven erwartet: Sie soll vom 2. bis 20. Mai bei der Lloyd Werft
docken. Beide Schiffe gehören zur US-amerikanischen Carnival-Gruppe.
Die Lloyd Werft hatte sich die Aufträge Anfang des Jahres gesichert.
Gesamtwert: 15 Millionen Euro. Nach dem Insolvenzantrag im Februar mussten
die Verträge neu verhandelt werden – Carnival blieb jedoch
bei der Entscheidung.
Die „Oriana“ war 1995 bei der Papenburger Meyer Werft gebaut
worden. Sie hat Platz für mehr als 2000 Passagiere.
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