NORDSEE-ZEITUNG Bremerhaven, 16.02.2005

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Wegfahrsperre: „Aurora“ ohne Hauptfahrmotoren

Per Kran von einem Schiffsbauch in den nächsten geht hier die Reise für die elektrischen Hauptfahrmotoren des Kreuzliners „Aurora“. Mitarbeiter der Lloyd Werft haben dem Kreuzfahrtschiff ein Loch in den Rumpf geschnitten, um die je 180 Tonnen schweren Motoren herauszuholen. Per Binnenschiff wurden die Aggregate, die je
20 000 Kilowatt leisten, nach Bremen zu den Lloyd Dynamo Werken gebracht. Werft-Chef Werner Lüken erwartet die Motoren in vier Wochen zurück in Bremerhaven, dann werden sie wieder eingesetzt. Die „Aurora“ ist Ende Januar zur Reparatur nach Bremerhaven gekommen, nachdem ihre geplante Weltreise ab Southampton wegen eines kapitalen Maschinenschadens abgesagt werden musste.