Schiff und Hafen, 4-2003

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Start für „Project America“

Der bereits Mitte Februar zwischen der Star Cruises als Muttergesellschaft der Norwegian Cruise Line (NCL) und der Lloyd Werft unterzeichnete Auftrag zur Komplettierung des von der Reederei in den USA angekauften Passagierschiffkaskos ist jetzt endlich bestätigt worden. Dabei handelt es sich um das erste von zwei Kreuzfahrtschiffen, die die Ende 2001 in Konkurs geratene US-Reederei American Classic Voyages bei der Ingalls Werft in Pascagoula bestellt hatte. Voraussetzung für die Auftragsbestätigung war eine von der Reederei in den USA beantragte Ausnahmegenehmigung für den Betrieb des Neubaus im inneramerikanischen Verkehr, für den prinzipiell US-Flagge, US-Besatzung und eine US-Bauwerft vorgeschrieben sind. Diese ist nach dem Senat jetzt auch vom Repräsentantenhaus genehmigt und von Präsident Bush am 21. Februar unterzeichnet worden. Der von NCL angekaufte Kasko und Teile des in Sektionen angearbeiteten Schwesterschiffes waren bereits im vergangenen Jahr zur Lloyd Werft befördert worden, die sofort mit ersten Arbeiten zur Fertigstellung des ersten Schiffes in ihrem Dock III begonnen hatte. Vorgesehen ist auch eine Verlängerung des Rumpfes um 25 Meter und die Installation zusätzlicher Diesel. Die Ablieferung soll bereits Ende des Jahres erfolgen, damit das erste bis jetzt noch namenlose Schiff seinen Dienst im Hawaii-Verkehr aufnehmen kann.