THB Deutsche Schiffahrtszeitung, 28.02.2003

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"Grünes Licht" für "Projekt Amerika"

Der bereits Mitte Februar zwischen der Star Cruise als Muttergesellschaft der Norwegian Cruise Line (NCL) und der Lloyd Werft unterzeichnete Auftrag zur Komplettisierung des von der Reederei in den USA angekauften Passagierschiffkaskos ist erst jetzt bestätigt worden. Dabei handelt es sich um das erste von zwei Kreuzfahrtschiffen, die die Ende 2001 in Konkurs geratene US-Reederei American Classic Voyages bei der Ingalls Werft in Pascagoula bestellt hat.
Voraussetzung war nämlich eine von der Reederei in den USA beantragte Ausnahmegenehmigung für den Betrieb des Neubaus im inneramerikanischen Verkehr, für den prinzipiell US-Flaggen, US-Besatzung und eine US-Bauwerft nötig sind. Diese ist nach dem Senat jetzt auch vom Repräsentantenhaus genehmigt und im Rahmen des US-Haushalts am 21. Februar von Präsident Bush unterzeichnet worden.
Der von NCL angekaufte Kasko und Teile des in Sektionen angearbeiteten Schwesterschiffes waren — wie berichtet — Ende vergangenen Jahres zur Lloyd Werft befördert worden, die unmittelbar mit ersten Arbeiten zur Fertigstellung des ersten Schiffes im Dock III begann. Vorgesehen ist auch eine Verlängerung des Rumpfes um 25 m und die Installation zusätzlicher Diesel. Ablieferung soll offiziel bereits Ende des Jahres sein, damit im Frühsommer 2004 das erste noch namenlose Schiff seinen Dienst im Hawaii-Verkehr aufnehmen kann.