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Der bereits Mitte Februar zwischen der Star Cruise als Muttergesellschaft der
Norwegian Cruise Line (NCL) und der Lloyd Werft
unterzeichnete Auftrag zur Komplettisierung des von der Reederei in den USA
angekauften Passagierschiffkaskos ist erst jetzt bestätigt worden. Dabei
handelt es sich um das erste von zwei Kreuzfahrtschiffen, die die Ende 2001
in Konkurs geratene US-Reederei American Classic Voyages bei der Ingalls Werft
in Pascagoula bestellt hat.
Voraussetzung war nämlich eine von der Reederei in den USA beantragte Ausnahmegenehmigung
für den Betrieb des Neubaus im inneramerikanischen Verkehr, für den
prinzipiell US-Flaggen, US-Besatzung und eine US-Bauwerft nötig sind. Diese
ist nach dem Senat jetzt auch vom Repräsentantenhaus genehmigt und im Rahmen
des US-Haushalts am 21. Februar von Präsident Bush unterzeichnet worden.
Der von NCL angekaufte Kasko und Teile des
in Sektionen angearbeiteten Schwesterschiffes waren — wie berichtet —
Ende vergangenen Jahres zur Lloyd Werft befördert worden, die unmittelbar
mit ersten Arbeiten zur Fertigstellung des ersten Schiffes im Dock III begann.
Vorgesehen ist auch eine Verlängerung des Rumpfes um 25 m und die Installation
zusätzlicher Diesel. Ablieferung soll offiziel bereits Ende des Jahres
sein, damit im Frühsommer 2004 das erste noch namenlose Schiff seinen Dienst
im Hawaii-Verkehr aufnehmen kann.
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