THB DEUTSCHE SCHIFFAHRTS-ZEITUNG, 07.02.2006

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Windenreparatur termingerecht beendet

Der von Columbia Shipmanagement, Limassol, gemanagte Tanker "Cape Bradley" hatte vor drei Wochen eine Kollision mit einem Frachter vor der französischen Küste. Dabei wurde das gesamte Vorschiff zerstört und damit auch ein erheblicher Teil der Windenausrüstung. Nach Dockung bei der Lloyd Werft, Bremerhaven, wurden die Fragmente der 2004 von einer norwegischen Firma an die Hyundai-Mipo Werft gelieferten Windenausrüstung zu Hatlapa nach Uetersen/Hamburg transportiert. Innerhalb von zwei Wochen gelang es nun der Hatlapa-Mannschaft, die Steuerbord-Windenausrüstung nach eigenem Design neu zu produzieren. Am Sonntag wurden die Komponenten auf dem Hatlapa-Prüfstand durch Klassifizierungsgesellschaft und Shipmanager getestet und abgenommen.

Gestern erhielt die "Cape Bradley" zwei neue Rollenkettenstopper, ein Ankerteil für die 70-mm-Ankerkette, ein Doppeltrommel-Verholteil für 150 kN Zugkraft und ein Windengetriebe mit hochdruck-hydraulischem Antrieb.

Damit hat Hatlapa die Terminvorgaben vom Shipmanager und der Werft voll erfüllt. Die Hatlapa-Mannschaft war in dieser Zeit im 7-Tage/24-Stunden-Einsatz, je nach Arbeitsfortschritt in den jeweiligen Abteilungen und hat damit Flexibilität für das maritime Umfeld bewiesen.