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-- 09. Juni 2006 --

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Pressemitteilung der bremenports GmbH & Co. KG


Neues Arbeitsschiff "Hol Blank" bei der Lloyd Werft auf Kiel gelegt

Wasserinjektionsgerät wird Schleusen, Vorhäfen und Liegeplätze ab Ende 2006 von Sand- und Schlickablagerungen befreien

Der Bau eines neuen Arbeitsschiffes für die bremischen Häfen nimmt Gestalt an: Auf der Bremerhavener Lloyd Werft fand am Freitag (9. Juni 2006) die Kiellegung für das 40 Meter lange und 10 Meter breite Wasserinjektionsgerät (WIG) ""Hol Blank" statt. Es wird Schleusen, Vorhäfen und Liegeplätze mit moderner Technik von Sand- und Schlickablagerungen befreien und auf diese Weise für die erforderlichen Wassertiefen sorgen.

Bei der Ausschreibung hatte sich die Lloyd Werft gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Die Auftragssumme liegt bei 4,4 Millionen Euro. Das Schiff soll im 1. Quartal 2007 an die Hafengesellschaft bremenports abgeliefert werden.

Bei dem Neubau handelt es sich um eine Weiterentwicklung des WIG "Hol Deep". Dieses Schiff wird seit 1994 in den bremischen Häfen eingesetzt. Mit jährlich etwa 2500 Einsatzstunden - darunter rund 2000 in von der Tide beeinflussten Bereichen - ist "Hol Deep" inzwischen bis an die Kapazitätsgrenze ausgelastet. Der Neubau ist nach Angaben von bremenports-Geschäftsführer Jürgen Holtermann zwingend erforderlich: "Die Infrastruktur unserer Häfen wird durch das Projekt Container-Terminal 4 erheblich erweitert. Dort kommt eine neue, etwa 1700 Meter lange und 100 Meter breite Liegewanne für vier Großcontainerschiffe hinzu. Wegen der deutlich vergrößerten Solltiefe im Bereich der neuen Containerkaje kann ´Hol Deep` nicht vor CT 4 eingesetzt werden." Im Gegensatz zum alten Schiff reicht der Arbeitsbereich von "Hol Blank" bis hinab in eine Wassertiefe von 21 Metern.

Die "Hol Blank" soll nach ihrer Fertigstellung vorwiegend in Bremerhaven (Überseehäfen, Geeste- und Schleusenvorhäfen, Fischereihafen) eingesetzt werden, während sich die "Hol Deep" auf die Häfen von Bremen-Stadt konzentrieren wird.

Und so funktioniert ein Wasserinjektionsgerät: Wasser aus höheren Schichten wird über ein Spülrohr, das mit Düsen ausgestattet ist, in die Sohle von Schleusen, Vorhäfen, Liegeplätzen oder Fahrwassern gepresst. Dabei entsteht eine Dichteströmung aus Wasser mit erhöhtem Sedimentanteil: Die Sand- und Schlickablagerungen werden so vom Untergrund gelöst und mit dem ablaufenden Wasser davongetragen.

Weitere Informationen: Rüdiger Staats, bremenports, Tel. 0471 / 596-13533, mobil: 0173-2413511

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Lloyd Werft Bremerhaven GmbH

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